Sportinformationen

Montag, 10. Juni 2024

Sportausschuss informiert

Das zweite Quartal in den Sportausschusssitzungen zeigte sich nicht weniger themenintensiv, aber es ist schön zu sehen, dass die Bewegung in unserem Sport an Dynamik gewinnt.

Es gibt erste Erfolge zu den offenen Ausschreibungen aus dem SAS zu berichten. Auf der letzten Sitzung konnte Maximilian Möhl aus Flensburg in Selbstergänzung seine Position als Sportwart Formationen beziehen. Tatkräftig untersützt wird er dabei von Rebecca Stahl. Weiterhin offen sind die Rollen des Sportwart Rock’n’Roll (m/w/d) sowie Protokollant (m/w/d) und Berichterstatter (m/w/d).

Zur besseren Organisation der offenen Themen hat Sportdirektor Richard Kantelberg eine Projektliste angelegt und erfreulich ist, dass jedes dieser Projekte Kandidaten von innerhalb und außerhalb des SAS hat, die diese vorantreiben. Hier die Übersicht:

  • Equality (Cosma Bothe, Sarah Solga, Nino Haydl)
  • Strukturplan Formationen (Rebecca Stahl)
  • Figurendefinition für Formationen - Anpassung an WRRC (Rebecca Stahl)
  • Überprüfung der Fristen für Qualifikation von Formationen (André Beuthner, Harald Marzi)
  • Regelung zur Disqualifikation bei geteilten Endrunden (Christoph Otto)
  • Überarbeitung des Tanzsportabzeichens für Rock’n’Roll und Boogie-Woogie (Gunter Roder) 
  • Überarbeitung der Ausrichterhinweise für Turniere (AHT) (Alina Trautmann, André Beuthner)

Einige Elemente dieser Projekte haben es bereits in die aktualisierte Turniersportordnung (TSO) geschafft, die am 19. April 2024 veröffentlicht wurde und ab dem 1. August 2024 gültig ist.

Die Gruppe Equality möchte ein Stimmungsbild zum Thema gleichgeschlechtliches und geschlechtsunabhängiges Tanzen erfassen. Hier der Link zur Euqality-Umfrage.

Die Rock’n’Roll Wertungsrichterdozenten beteiligen sich aktiv an der Themengestaltung der SAS. Sie beantragten u.a. eine Verlängerung der RR Wertungsrichterlizenzen mangels Einsätzen bis zur Mitte 2024, dem auch zugestimmt wurde. Vor diesem Hintergrund wird über die Einführung regelmäßiger Online Wertungsrichterschulungen diskutiert. Das analytische Betrachten und praktische Analysieren im Austausch mit Kollegen kann durchaus zum Erhalt der Fähigkeiten beitragen. Lehrwartin Anika Wolf ist diesbezüglich im Kontakt mit den Dozenten und dem Präsidium, da die Initiative auch entsprechend finanziert werden muss. 

Lehrwartin Anika Wolf arbeitet darüber hinaus viele Jahre Abwesenheit eines Lehrwartes auf, was kein einfaches Unterfangen ist. Viele Prozesse sind gebrochen und mangelhaft dokumentiert. In einem schrittweisen Prozess möchte sie zuerst in einen regelmäßigen Austausch mit allen Dozenten aber auch allen Länderlehrverantwortlichen treten. Sondersituationen zu verfallenen Lizenzen häufen sich, nicht zuletzt Corona-bedingt. Vor diesem Hintergrund wird u.a. eine Sonderinitiative zu verkürzten Zugängen zur Aktualisierung vorhandener Lizenzen beleuchtet. Insbesondere auf der letzten Sitzung wurde hier von Tim Eisenreich nochmal die Betrachtungsweise des DOSBs herangeführt und kritisch hinterfragt, warum viele gute Trainer keine Lizenz haben. Der DOSB beabsichtigt an sich mit dem Trainerassistenten junge Menschen direkt in eine Trainerrolle hineinzubringen und diesen dann kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dieser Ansatz wird in unserem Sport nur von sehr wenigen Vereinen umgesetzt und im Umkehrschluss werden dann erfolgreiche Turniertänzer als Gasttrainer eingeladen und beginnen zu unterrichten, ohne jemals über eine offizielle Lizenzierung nachzudenken. In diesem Zusammenhang freuen wir uns, Mathias Baumann als Trainer-A Dozent Rock’n’Roll zu benennen.

Mit der strukturellen Anpassung, dass Wertungsrichter- und Turnierleiterausbildungen vom DRBV organisiert und finanziert werden sollen, möchten wir für die Planung dieser Schulungen eine Umfrage nach Interessierten unter euch starten. Wir hoffen, dass wir damit einen rollierenden Rhythmus dieser Ausbildungen anbieten können.

Die diesjährige Saison im Rock’n’Roll steuert auf ihren glanzvollen Höhepunkt, die Deutsche Meisterschaft am 15. Juni 2024 zu. Der Sportausschuss hat beschlossen, dass der Qualifikationsmodus für die Saison 2024/25 der Rock'n'Roll Paare analog zur Saison 2023/24 laufen soll. Das bedeutet, dass es statt einer dreistufigen Qualifikation nur eine zweistufige Qualifikation gibt und sich die Paare direkt von den Nord/Süd-Cup-Serien für die Deutsche Meisterschaft 2025 qualifizieren. Hintergründe sind:

  • Die aktuell noch relativ geringe Anzahl Paare im Nachlauf der Pandemie. Die Trainer-A haben daher dieses Vorgehen empfohlen.
  • Die geringe Bewerbungslage zur Ausrichtung der 2. Qualifikationsstufe (GPvD und DC)
  • Die revisionsbedürftige Alternative lt. TSO, falls nur ein Zwischenturnier stattfindet - wodurch sich der komplette Qualifikationsmodus ändert.

Der Sportausschuss ruft alle Vereine dazu auf, eine Bewerbung für Turniere in 2025/26 in Betracht zu ziehen. Insbesondere sind noch offen:

  • Formationen:
    • 2025 GPvD, DC
    • 2026 GPvD, DC, SDM, NDM, DM
  • Rock'n'Roll Paare:
    • 2024/25: Süd-Cup-Turniere
    • 2025/26 Nord-/Süd-Cups, GPvD, DC, DM
  • Boogie-Woogie Paare:
    • 2025 und 2026: NDM, SDM, GPvD, DC, DM

Weiterhin ist aktuell im Gespräch, die Startgebühren in allen Startklassen ab 2026 zu erhöhen. Zur Diskussion steht, die Erhöhung nach Rang des Turniers zu staffeln, sodass regionale Sportturniere für alle Aktiven weiterhin kostengünstig bleiben, jedoch auch für Ausrichter attraktiver werden.

Abschließend noch ein wenig Werbung in eigener Sache. Tim Eisenreich hat in seiner Rolle als Sportwart Schleswig-Holstein erweiterte Fördermöglichkeiten des Landeskaders aufgetan, die er gerne offen präsentieren würde. Solltet ihr daran Interesse haben, meldet eure Gastteilnahme auf der kommenden SAS am 25. Juni 2024 bei Richard Kantelberg an. 

 

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