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Dienstag, 25. September 2018

Präsidiumsecke - Verbandstelefonkonferenz

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Hallo liebe DRBV Community,

Heute geht es um die 1. Offene Verbandstelefonkonferenz.

Kurzbericht zur 1. Offenen Verbandstelefonkonferenz vom 10.09.2018

Teilnehmer: Valerie Reiß (BW Turniertänzerin aus BW), Melanie Franke (Jugendwartin DRBV aus Rh-Pf.), Alexandra und Hans Peter Wandera (ehrenamtlich für DRBV tätig aus BY), Michael Gleixner, Bundestrainer BW aus BY, Philip Löpmeier, Vizepräsident NWRRV, Frank Sandow, Sportdirektor aus Brandenburg, Kerstin Engel und Johannes Hien, BW Turniertänzer aus BY,
Moderation: Katrin Kerber

Man kann übereinstimmend sagen, dass die noch „unbenetzten“ Teilnehmer aus Neugier in die Telefonkonferenz gekommen sind, die bereits in den Gremien tätigen, waren interessiert, Sorgen und Gedanken zu hören und ggfls. Probleme direkt aufzugreifen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, stellt Katrin nochmal den im PS-Blog veröffentlichten Hintergrund dieser Telko vor: eine offene Fragestunde. Dies war nicht allen Beteiligten so klar, dennoch kamen wir recht zügig in einen sehr produktiven und konstruktiven Austausch.

Kernthema war einerseits das Ausrichten von Turnieren, einschließlich des Hinterfragens von Präambelturnieren, geringen bzw. sinkenden Turnierpaarzahlen, fehlenden Ausrichtern, Ungleichverhältnisse zwischen Norden und Süden. Als Schwerpunkte wurden hier herausgearbeitet, dass es Berührungsängste in den Vereinen, bei den Menschen in unserem Sport gibt. Die Telko wird als positiver Ansatz gewertet, diese Ängste abzubauen und die Kommunikation und den Austausch anzuregen. Darüber hinaus wird das finanzielle Risiko als wichtiger Punkt gesehen, zu dem man sich Strukturhilfen und Unterstützung überlegen könnte. Gleichzeitig lebt man auch eine gewisse „Betriebsblindheit“ vor und bremst sich damit in einer möglichen Veränderung und damit auch Weiterentwicklung ein.

Ein weiteres Kernthema betraf den Jugendsport. Angefangen von der Gesamtbetrachtung in der Gesellschaft, stehen wir hier vor den gleichen Herausforderungen, die jede Sportart hat. Nachwuchsgewinnung ist schwierig und benötigt mehr und umfassenderen Einsatz, als z.B. ein Breitensporttraining für Erwachsene. Dennoch sollte die Wunschausrichtung eines jeden Vereins klar sein, der unseren Sport langfristig am Leben erhalten möchte und damit auch sich selbst. Das Thema muss regional und inhaltlich differenziert werden: ländliche Regionen haben andere Anforderungen als Großstädte. Darüber hinaus muss inhaltlich breit aufgestellt gearbeitet werden: es liegt im kindlichen Charakter, sich messen zu wollen. Das muss wiederum nicht nur das Messen auf der Tanzfläche betreffen, sondern auch allgemeine sportliche Betätigung, die einer später Spezialisierung auf unseren Sport zuspielt.

Es gibt Musterbeispiele für erfolgreiche, systematische und durchgängige Jugendarbeit. Auch hier spielt Kommunikation und gegenseitiger Austausch eine Schlüsselrolle, weswegen der DRBV z.B. regelmäßiger über Musterbeispiele und deren Vorgehen berichten möchte, um Anregungen allen zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz steht hier allerdings auch die Aufnahmebereitschaft der Basis, die sich an Abonnenten- und Clickraten auf der DRBV Webseite nachvollziehen läßt – hier geht noch mehr… !

In dem Zusammenhang kam auch das seit langem geplante Gütesiegel zur Sprache, das wir hoffentlich in 2019 einführen können. Des Weiteren könnte man ein kurzes Handbuch erarbeiten, wie z.B. von Johann Preuhs schon vorgelegt, ergänzt durch Telefonnummern und Kontakten für Unterstützung, Jugendschutz, Aufsichtspflichten, und zuguterletzt Denkanstöße über den Zugang zu Kindern.

Als Schwierigkeit in der Kommunikation wurde die teilweise vorhandene Neidmentalität und der Konkurrenzkampf unter den Vereinen genannt. Unser Sport ist unsere Freizeitgestaltung und wir bestimmen an sich selber, wie diese aussehen soll. Auch die spartenübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit könnte intensiviert werden – hier liegt viel sportliches Potential für die Vereine brach.

Abschließend fand eine kurze Feedbackrunde statt, in der bestätigt wurde, dass diese Art der Telkos gewünscht wird. Es gibt gemischte Ansichten, ob komplett themenoffen zu bleiben oder zumindest Initialthemen vorzubereiten. Aber offene Diskussion und die Plattform zum Austausch außerhalb der Gremien wird geschätzt. Mögliche Werkzeuge für die Vorbereitung weiterer Konferenzen könnte unsere „Whiteboard-Applikation“ Yourpart sein, auf der man Ideen bereits vorher einstellen kann. Gerne auch häufiger organisieren, denn über Distanz verlieren sich Themen. Moderation kann auch außerhalb der Gremien stattfinden, Kurzzusammenfassung zur Veröffentlichung sollten ohnehin stattfinden.

Gelesen 459 mal Letzte Änderung am Montag, 15. Oktober 2018

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